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Zu verschiedenen Lernorten reisten diese Woche Schülerinnen und Schüler der Paul-Gerhardt-
Schule. In den vergangenen Tagen konnte man daher vielerorts Schülergruppen der Paul-Gerhardt-Schule Hiltrup beobachten.

Mit Neugierde und Wissensdurst wurden Raubtiere und Affen im Zoo besucht, die Polizeidienststelle Hiltrup an der Patronatsstraße öffnete für die kleinen Besucher ihre Pforten und im Gartencenter Dehner wurden
Frühblüher, Schlangen und Echsen bewundert. Zu den Anfängen von Münster begaben sich Kinder im Stadtmuseum und erkundeten die Innenstadt bei einer Stadtrallye. Die Fragen „Wo kommt unser Wasser her?“ und „Wo fließen unsere Abwässer hin?“ beschäftigten die Kinder im Wasserwerk und in
der Kläranlage. Im Kinderbauernhof wurden hautnah Erfahrungen mit Tieren gemacht und die Zeit zum Streicheln kam auch nicht zu kurz.
In einer Ausstellung an der Paul-Gerhardt-Schule konnten sich die Eltern anschließend über die Lernortbesuche ihrer Kinder informieren. Neben Lernplakaten, Expertenheften, wurden Blumentöpfe gestaltet und sogar der Prinzipalmarkt aus Holz nachgebaut.
„Ein grundsätzliches Ziel außerschulischen Lernens ist es, Schülerinnen und Schülern Erfahrungen zu
vermitteln, welche in der Institution Schule nicht realisiert werden können. Das Gelingen der außerschulischen Lernsituation ist aber eng mit der Vorbereitung beziehungsweise Nachbereitung mit den Kindern im Unterricht verknüpft. Unsere Projektwoche war daher so angelegt, dass zwei Lernorte besucht werden konnten und das Thema an einem weiteren Tag in der Schule aufbereitet wurde“, führte Schulleiterin Astrid Bühl aus.

Viertklässler, die sich zuvor im Zeitungsprojekt „Klasse!“ der Westfälischen Nachrichten mit dem Verfassen von Artikeln beschäftigt hatten, schwärmten als kleine „WN-Reporter“ aus. Sie berichten, was sie bei ihren
Ausflügen erlebt haben.

von A. Bühl (12.03.2018)